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Geförderte Projekte – Kinder- und Jugendbildung

Schulprojekt: Die Steinböcke am Berg - Sicher für uns und die Umwelt

Die Steinböcke der Klasse 3/4, Grundschule Ronsberg, berichten uns von ihrer Projektwoche am Heubethof in Gunzesried im Herbst 2021.

"Guten Abend liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von der Albrecht von Dewitz Stiftung,
wir sind alle gesund und gut gelaunt auf dem Heubethof angekommen. Wir haben unsere Zimmergruppen gefunden und das ganze Haus erforscht. Nach einer kleinen Mittagspause sind wir rausgegangen und haben am Tobel ein wildes Abenteuer erlebt. Wir haben super schöne Steinmännchen gebaut und sind sogar mit einer Seilbahn über den Fluss geflogen. Außerdem haben wir eine Wanderung gemacht, bei der immer einem die Augen verbunden waren und das andere Kind geführt hat. So konnte man den Wald und den Tobel mal mit ganz anderen Sinnen erleben und gleichzeitig viel Vertrauen zu seinem Partner gewinnen. Zum Abendessen gab's dann Kaiserschmarrn. Dann sind wir noch ein bisschen an der Boulderwand klettern und danach schauten wir uns noch ein bisschen das Allgäu bei Nacht an.

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Am Dienstag wurden wir zunächst noch von etwas Regen geweckt. Das war aber kein Problem, weil wir eh noch einige spannende Referate zu verschiedenen Pflanzen und Tieren in den Alpen vorbereitet hatten. Kaum waren wir fertig, hatte sich der Regen auch schon verzogen und wir konnten los Richtung Mittelbergalpe. Dort haben wir erstmal im Wald geübt uns mit einem Abseilachter abzuseilen. Nachdem das alle geschafft haben und wir genau wussten, wie es geht, sind wir zu einer 12 Meter hohen Felswand. Dort durften wir uns ganz alleine abseilen. Wir waren nur zur Sicherheit noch an einem zusätzlichen Kletterseil festgemacht. Das war vielleicht aufregend, es haben sich aber alle Steinböcke getraut und es sind auch alle gut unten angekommen.

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Der Mittwoch war unser Tag am Alpsee. Wir durften mit einem großen Drachenboot fahren und mussten dazu alle im gleichen Takt paddeln. Das ging wirklich nur, wenn alle wirklich gut aufgepasst und mitgemacht haben. Es ist aber alles gut gegangen und keiner ist in das doch recht kalte Wasser gefallen. Um uns ein bisschen aufwärmen zu können, haben wir gelernt, wie man ein Feuer anmacht und sich darauf Stockbrot zubereiten kann. Im Anschluss durften wir noch auf echte Zielscheiben und mit spitzen Pfeilen Bogenschießen. Das klingt ganz schön gefährlich, wir haben uns aber zum Glück alle an die Sicherheitstipps gehalten.

Die schwerste Aufgabe hatten wir aber am Donnerstag. Es sollte auf den Bärenkopf gehen und wir durften alles ganz alleine planen. Zuerst stellten ein paar Kinder vor, wie man sich auf eine Bergtour vorbereitet. Dazu gehörten neben der Planung der Route auch noch der Fitnesstest von allen, die mitkommen sollen und der Wettercheck bevor man losgeht. Außerdem haben wir noch gelernt, was man alles für so eine Tour braucht. Wie man sich im Gebirge verhält, um die Natur und die Tiere nicht zu stören haben wir ja schon in der Schule gelernt und an den Tagen vorher ausprobiert. Nach dem vielen zuhören durften wir dann endlich losplanen und packen. Der Weg rauf war mit den Karten ganz leicht zu finden aber trotzdem ziemlich anstrengend. Also haben wir beschlossen, eine kleine Pause zu machen. Auf der Wiese konnten wir dann sogar ein paar der Blumen entdecken, von denen wir am Dienstag gehört hatten (z.B. Silberdisteln und Arnika). Nach einer gemütlichen Pause haben wir dann versucht ganz auf den Bärenkopf zu kommen. Ein paar Kinder konnten aber überhaupt nicht mehr weiterlaufen, also haben wir beschlossen lieber gemeinsam wieder runter zu wandern und unserer Füße ein bisschen im Bach abzukühlen. Der war zum Glück nicht so kalt, wie wir erwartet haben. Nach unserem Fußbad sind wir dann zurück zu unserem Hof, wo wir dann nach dem Abendessen den Tag noch entspannt ausklingen ließen.

Vielen lieben Dank für Euer Unterstützung und die tolle Zeit, die wir haben durften!

Eure Steinböcke :)"

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