ALLGÄUCROSS – Gymnasium Lindenberg

Im Rahmen des Projekt-Seminars „Allgäucross“ des Gymnasiums Lindenberg planten zwölf Oberstufenschüler*innen eine einwöchige Durchquerung der Allgäuer Alpen. Zu dieser Vorbereitung gehörten vor allem auch Vorträge von verschiedenen Referenten, die uns das richtige Verhalten im alpinen Raum näherbrachten, um die Berge bestmöglich zu schützen. Aufgrund der Corona Pandemie konnten wir nicht, wie ursprünglich vorgesehen, auf den Hütten übernachten und mussten die Route so anpassen, dass wir jeden Tag mit dem Bus hin- und zurückfahren konnten. Nach monatelanger Vorbereitung starteten wir in Begleitung zweier Lehrkräfte am 06.09.2020 unsere Wandertour am Hochgrat in Oberstaufen. Die durchschnittliche Wanderzeit betrug circa sechs Stunden mit 1000 Höhenmetern und 14 Kilometern. Trotz des schlechten Wetters an den ersten Tagen legten wir einen guten Start hin. Unser Weg führte uns über die gesamte Nagelfluhkette und anschließend zum Grünten. Leider verwehrte uns der Nebel die belohnende Aussicht auf den Gipfeln. An den folgenden Tagen wurden wir glücklicherweise von besserem Wetter begleitet. Die nächste Etappe führte uns tiefer in die Allgäuer Alpen hinein. So bestiegen wir beispielsweise den Iseler, den Bschießer und den Ponten. Die Highlights des vierten und fünften Tages waren der Schrecksee und der Gaisalpsee, in denen sich der ein oder andere erfrischen konnte. Natürlich durfte auch das berühmte Gottesackerplateau bei unserer Wanderung nicht fehlen, weshalb es das Hauptziel unserer sechsten Etappe darstellte. Unsere Alpendurchquerung endete mit der Besteigung des Hahnenköpfle und der anschließenden Fahrt mit den Oytalrollern, mit denen wir unsere Tour in Oberstdorf beendeten. Wir sind sehr froh darüber, dass wir unsere Alpendurchquerung trotz der Einschränkungen des Coronavirus durchführen konnten. Es war für uns alle eine sehr tolle Erfahrung, für die wir uns jederzeit wieder entscheiden würden.

Besonders danken wir der VAUDE Sport Albrecht von Dewitz Stiftung für die Unterstützung mit Rucksäcken, Stirnbändern und Erste-Hilfe-Sets. Damit war jede*r aus der Gruppe ideal für die Wanderung vorbereitet und konnte sicher teilnehmen.

Anne S., Alicia S., Emma W., Amelie W.
Fotos: F. Aufter

 

Thema Nachhaltigkeit und ökologischer Bergsport

Ziel…

der „Allgäuer Alpen CleanUP Days 2019“ war es, Aufklärungsarbeit über nachhaltiges und plastikfreies Bergsteigen zu leisten und Aufmerksamkeit für dieses Thema zu kreieren. Hierfür wurde sowohl eine Aufräumaktion der Allgäuer Alpen als auch eine Messe rund um das Thema Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Bergsteigen organisiert.

Die Albrecht von Dewitz Stiftung war zusammen mit VAUDE als einer der Hauptsponsoren vertreten und konnte so zur Aufklärung und Schaffung eines nachhaltigen Bewusstseins beitragen.

 

Rund 300 angemeldete Teilnehmer sammelten laut Veranstalter innerhalb weniger Stunden 1 Tonne Müll und tauschten sich anschließend im Rahmen der Messe in der Alten Weberei in Kempten zu verschiedenen Nachhaltigkeits- und Umweltthemen aus. Hier waren sowohl regionale als auch überregionale Aussteller von Kunst, nachhaltiger Mode sowie ökologischen Lebensmitteln vertreten. Auch die Vorträge, die über den Tag verteilt stattfanden, konnten viele wichtige Themen rund um plastikfreien Konsum, Recycling und Umweltschutz abdecken.

 

Über die Veranstalter – PATRON Plasticfree Peaks

ACT - CREATE - EDUCATE. Das sind die drei Säulen der #plasticfreepeaks - Bewegung. Über die CleanUP-Days (ACT) und "less plastic" Schulworkshops (EDUCATE) konnten sie nach eigener Aussage „tausende Menschen bewegen“. Mit dem PATRON – eine in Europa produzierte Lunchbox – wollen sie „neue Maßstäbe in nachhaltigem Produktdesign setzen“, so ihr Vorhaben.

Mehr Infos unter: www.plasticfreepeaks.com

VAUDE Sport Albrecht von Dewitz Stiftung
Vaude Str. 2
88069 Tettnang

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