Zum Hauptinhalt springen

Geförderte Projekte



2026: Alpine Sicherheit und Alpenpflege

© Florian Reisinger

Drei Tage fernab des Schulalltags verbrachten 30 Schüler*innen der 10. Jahrgangsstufe des Bodensee-Gymnasiums gemeinsam mit vier Lehrkräften auf der Lindauer Hütte im Montafon. Das bewährte Projekt „Alpine Sicherheit und Alpenpflege“ verbindet seit Jahren Naturerlebnis, praktischen Umweltschutz und wichtige Kenntnisse für sichere Aufenthalte im Gebirge.

Neben den Arbeitseinsätzen auf der Alpe Spora und Wanderungen standen auch Einheiten zu Alpiner Sicherheit und Erster Hilfe auf dem „Stundenplan“. Die Schüler*innen lernten dabei Grundlagen der Tourenplanung, beschäftigten sich mit Wetterkunde und Orientierung im Gelände und übten Maßnahmen der Ersten Hilfe – sowohl für alltägliche Notfälle als auch für Situationen am Berg.

Auf der Alpe Spora standen verschiedene Pflegemaßnahmen zum Erhalt der traditionellen Kulturlandschaft auf dem Programm. So entfernten die Schüler*innen den Weißen Germer von den Weideflächen. Diese für das Vieh giftige Pflanze breitet sich auf Alpwiesen aus und beeinträchtigt die Weidewirtschaft. Außerdem wurde beim sogenannten „Schwenden“ mitgeholfen: Nachwachsende Latschenkiefern wurden zurückgeschnitten, um wertvolle Weideflächen dauerhaft offen zu halten.

Neben den Arbeits- und Lernphasen blieb auch Zeit für das gemeinschaftliche Miteinander auf der Lindauer Hütte. Die beeindruckende Bergkulisse, gemeinsame Abende und zahlreiche Gespräche machten die drei Tage für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis.

Text: Andrea Rößler

2026: Treffen Junger Bergsteiger

© Richard Hartmann

Das Treffen Junger Bergsteiger ist eine der größten Jugendbildungsveranstaltungen Deutschlands im bergsportlichen Bereich und fand im Mai 2026 zum 54. Mal auf der Burg Hohnstein im Nationalpark Sächsische Schweiz statt.

Über mehrere Tage hinweg durchliefen die ca. 140 Teilnehmenden im Alter zwischen 10 und 25 Jahren in Zweierteams zehn Stationen, um ihre Fähigkeit unter Beweis zu stellen und Neues zu lernen. Egal ob beim Schlingenlegen, Standplatzbau, Kletterführerlesen, Halten eines Sturzes oder der Bergrettung, Ersten Hilfe und Orientieren im Gelände. Ein buntes Rahmenprogramm und zahlreiche Gelegenheiten zum Klettern runden das Programm ab.

Das Klettertreffen trägt einen wichtigen Teil zum Erhalt des sächsischen Kletterns und fördert den generationsübergreifenden Wissensaustausch.

Nach 50 Durchgängen auf der Burg Hohenstein geht eine Ära zu Ende: Da die Burg künftig saniert wird, findet das Treffen 2027 im Kinder- und Jugenddorf Erna in Papstdorf statt.

Ihr wollt dabei sein?
Merkt euch den 01.02.2027 für die Anmeldung vor.

2026: Winterwoche

© Liane Sprenger

Im Januar 2026 hatten 14 Schüler*innen der Werkrealschule St. Konrad Ravensburg die Möglichkeit, die Berge im Winter zu erleben.

Die Besonderheit: Anmelden durften sich für das Projekt "Winterwoche 2026 - Erste Spuren im Schnee" ausschließlich Schüler*innen, die bisher noch keine Wintersporterfahrung gemacht hatten und in ihrem Alltag wenig Gelegenheit haben, in den winterlichen Bergen unterwegs zu sein.

Übernachtet wurde auf einer Selbstversorgerhütte in Gortipohl im Montafon in Vorarlberg. Dabei war das eigenständige Zubereiten der Mahlzeiten, der schlichte Hüttenalltag sowie das Heizen mit selbst gespaltenem Holz eine Alltagserfahrung besonderer Art.

Bevor es raus in die verschneite Natur ging, standen verschiedene Briefings an: Regeln für sicheres Verhalten im Schnee, Lawinengefahren und Schutzausrüstung beim Wintersport.

Während der Winterwoche erfuhren die Teilnehmer*innen zudem Wissenswertes über das Verhalten in Schutzgebieten, die Zukunft des Wintersports in Zeiten des Klimawandels sowie über Tourismus und Müllentsorgung in den Bergen.

Die Stille und Schönheit der Berge kam besonders gut beim Schneeschuhwandern zur Geltung. Abseits ausgeretener Pfade erlebten die Schüler*innen unberührte Natur und hinterließen ihre ersten Spuren im Schnee. 

2025: Abschlussfahrt Sportprofilklasse

© Dirk Brettschneider 

Im Rahmen der fünftägigen Abschlussfahrt des Sportprofils 2023–2025 des Albert-Einstein-Gymnasiums Ravensburg wurde u. a. ein zweitägiges Outdoor- und Umweltbildungsprojekt im Biosphärenpark “Großes Walsertal” durchgeführt. 

In enger Kooperation mit dem erfahrenen Bergführer und Erlebnispädagogen Thomas Schäfer wurde eine zweitägige Trekking- und Bildungseinheit konzipiert, die sowohl praktische Outdoor-Erfahrung als auch fundiertes Wissen über Natur- und Kulturlandschaft vermittelte.

Der Einstieg in das Projekt begann mit einer bewussten Abkehr vom digitalen Alltag: Alle Smartphones wurden eingesammelt, um ein intensiveres Gruppenerleben und eine tiefergehende Naturerfahrung zu ermöglichen. 

Oben angekommen, errichteten die Teilnehmenden im nahegelegenen Wäldchen ein Biwaklager. Dabei wurden sie angeleitet, sich ökologisch verantwortungsvoll zu verhalten. Die Nacht wurde unter freiem Himmel verbracht – ein Erlebnis, das vielen in besonderer Erinnerung bleiben wird. 

Am Morgen wurden die Teilnehmenden in die traditionelle Almwirtschaft eingeführt: Sie halfen beim Treiben der Kühe, bekamen eine Führung durch die Käserei und Stallungen und lernten die ökologische Bedeutung extensiver Weidewirtschaft kennen. Ein Slackline-Teamparcours sowie eine Einführung in den Umgang mit Karte und Kompass rundeten das Erlebnis ab.

Die zwei Tage im Biosphärenpark wirkten tief nach. Die Gruppe wurde durch das gemeinsame Erleben sichtbar gestärkt, individuelle Ängste wurden überwunden, neue Stärken entdeckt. Gleichzeitig wurde ein wertvoller Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung geleistet.

Hier gelangen Sie zu einem ausführlichen Bericht auf der Schulwebsite.

2025: Alpine Sicherheit und Alpenpflege

© Florian Reisinger

Vom 21. bis 23. Juli 2025 begaben sich 35 Schüler*innen der 10. Klassen des Bodensee-Gymnasiums Lindau auf eine eindrucksvolle Reise in die Montafoner Alpen. Ziel war die auf 1.744 Metern gelegene Lindauer Hütte, eingebettet in die atemberaubende Berglandschaft des Rätikons. Unter dem Motto „Alpine Sicherheit und Alpenpflege“ wurde in diesen drei Tagen nicht nur die Natur hautnah erlebt, sondern auch aktiv mitgestaltet.

In Workshops wurden elementare Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt – von Tourenplanung über Wetterkunde bis hin zu Orientierung mit Karte und Kompass. Erste-Hilfe-Übungen, etwa zur Versorgung von Verletzten im Gelände, Wärmeerhalt mit der Rettungsdecke oder die Wiederbelebung, rundeten das Programm ab.

Auf Wanderungen, unter anderem zur beeindruckenden Felsformation Drusentor auf 2.341 m Höhe, wurde das erlernte Wissen über Tourenplanung direkt eingesetzt.

In Kooperation mit der Alpgenossenschaft Spora und unter fachkundiger Anleitung lernten die Jugendlichen nicht nur theoretische Grundlagen, sondern packten auch tatkräftig mit an. Beim Entfernen von Geröll und unerwünschtem Pflanzenwuchs wie dem Weißen Germer oder Kreuzkraut trugen sie dazu bei, die Weideflächen für das Vieh offen und gesund zu halten.

Die Anreise erfolgte klimaschonend mit öffentlichen Verkehrsmitteln – Bahn und Linienbus – sowie der Golmer Bergbahn bis zur Bergstation. Die Unterbringung auf der Lindauer Hütte bot ideale Bedingungen für das Projekt, inklusive köstlicher Verpflegung und geselliger Abende.

Hier gelangen Sie zu einem ausführlichen Bericht auf der Schulwebsite.

Die Unterbringung auf der Lindauer Hütte bot ideale Bedingungen für das Projekt, inklusive köstlicher Verpflegung und geselliger Abende.
Die Anreise erfolgte klimaschonend mit öffentlichen Verkehrsmitteln – Bahn und Linienbus – sowie der Golmer Bergbahn bis zur Bergstation.Die Anreise erfolgte klimaschonend mit öffentlichen Verkehrsmitteln – Bahn und Linienbus – sowie der Golmer Bergbahn bis zur Bergstation.

Im Zentrum des Projekts standen zwei zentrale Themen: Die Förderung der alpinen Sicherheit sowie die aktive Mitarbeit bei der Pflege der alpinen Kulturlandschaft.

In Workshops zum Thema alpine Sicherheit wurden elementare Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt – von Tourenplanung über Wetterkunde bis hin zur Orientierung mit Karte und Kompass. Erste-Hilfe-Übungen, etwa zur Versorgung von Verletzten im Gelände, Wärmeerhalt mit der Rettungsdecke oder die Wiederbelebung, rundeten das Programm ab. Auf Wanderungen, unter anderem zur beeindruckenden Felsformation Drusentor auf 2.341 m Höhe, wurde das erlernte Wissen über Tourenplanung direkt eingesetzt.

Vom 21. bis 23. Juli 2025 begaben sich 35 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Bodensee-Gymnasiums Lindau auf eine eindrucksvolle Reise in die Montafoner Alpen. Ziel war die auf 1.744 Metern gelegene Lindauer Hütte, eingebettet in die atemberaubende Berglandschaft des Rätikons. Unter dem Motto „Alpine Sicherheit und Alpenpflege“ wurde in diesen drei Tagen nicht nur die Natur hautnah erlebt, sondern auch aktiv mitgestaltet.

Vom 21. bis 23. Juli 2025 begaben sich 35 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Bodensee-Gymnasiums Lindau auf eine eindrucksvolle Reise in die Montafoner Alpen. Ziel war die auf 1.744 Metern gelegene Lindauer Hütte, eingebettet in die atemberaubende Berglandschaft des Rätikons. Unter dem Motto „Alpine Sicherheit und Alpenpflege“ wurde in diesen drei Tagen nicht nur die Natur hautnah erlebt, sondern auch aktiv mitgestaltet.

2025: Bergsport AG

© Philipp Lindner

14 Lernende und vier Lehrkräfte der Lore-Lorentz Schule (Düsseldorf) haben sich Ende August 2025 auf ein besonderes Abenteuer eingelassen: Eine Alpenüberquerung zu Fuß. Von Berchtesgaden bis nach Lienz führte der Weg über Seen, Pässe und Gletscherregionen - begleitet von Sonne, Regen, Nebel und sogar Schneeregen.

Das Besondere: Die Alpenüberquerung ist Teil der Bergsport AG, die von Lehrkaft Philipp Lindner entwickelt und ins Leben gerufen wurde. Über das gesamte Schuljahr hinweg bildeten sich die Schüler*innen zu Sicherungs- und Klettertechniken, Materialkunde und Ausrüstungspflege, Technik, Tourenplanung, Wetterkunde, Geländebeurteilung, Alpentourismus, Klimawandel sowie im Umgang mit Karte und Kompass fort. Ein Erste-Hilfe-Outdoor-Kurs rundete die vermittelten Inhalte ab.

Hier gelangen Sie zu einem ausführlichen Bericht auf der Schulwebsite. Hier zu einem Artikel in der Rheinischen Post. 

2025: Berufsfelder in den Alpen

© Lilli Corino

Im Rahmen des P-Seminars "Berufsfelder in den Alpen" unternahmen 17 Schüler*innen des Hildegardis-Gymnasium Kempten eine mehrtägige Exkursion nach Innsbruck und ins Paznauntal.

Bereits über das gesamte Schuljahr hinweg wurden Referate zu verschiedenen Berufsfeldern erarbeitet. Dazu führten die Schüler*innen Interviews mit Vertreter*innen des jeweiligen Berufsfelds, z. B. mit einem Lawinensprengexperten und einem Ranger. Vor Ort gewährten der Hüttenwirt der Jamtalhütte und ein Bergretter Einblicke in die Arbeitswelt in den Alpen.

Ziel der Gespräche: Mehr über nachhaltiges Verhalten in den Bergen und über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Alpen erfahren.

Beim DAV bildeten sich die Teilnehmer*innen im Vorfeld der Exkursion zu Orientierung im Gelände, Wetterkunde und alpine Gefahren fort.

Hier gelangen Sie zu einem ausführlichen Bericht auf der Schulwebsite.

2025: Erlebnistage im Bregenzerwald

Drei Tage voller Natur, Bewegung und Gemeinschaft erlebten die Klassen 6, 7 und 8 des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) Kressbronn auf der Kressbronner Hütte bei Bizau im Bregenzerwald. Mit dem Gemeindebus und öffentlichen Verkehrsmitteln reisten die Schüler*innen umweltbewusst ins österreichische Gebirge – bereit für spannende Abenteuer und neue Erfahrungen.

Bereits im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen intensiv mit dem Thema Alpen beschäftigt: Vegetationszonen, der Einfluss des Klimawandels, ökologische Zusammenhänge und der respektvolle Umgang mit sensiblen Lebensräumen standen im Fokus des Unterrichts. Vor Ort wurde dieses Wissen praktisch angewendet – etwa bei der Tourenplanung, bei der Wetter, Ausrüstung und Orientierung eine zentrale Rolle spielten, um sich sicher im alpinen Gelände zu bewegen.

Wanderungen auf die beeindruckende Kanisfluh oder zu idyllischen Picknickplätzen rund um die Hütte stärkten nicht nur die Kondition, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl. Dabei übernahmen die Schüler*innen Verantwortung – sei es bei der Auswahl der Route oder beim Navigieren.

Ein weiteres Highlight war das gemeinsame Kochen in der Selbstversorgerhütte. Auf dem Speiseplan standen unter anderem Spaghetti mit frischer Tomaten-Gemüsesoße und selbstgemachte Käsespätzle mit Salat – zubereitet mit regionalen Produkten.

Am Ende waren sich alle einig: Die drei Tage auf der Kressbronner Hütte waren mehr als nur ein Schulausflug – sie waren eine wertvolle gemeinsame Zeit, geprägt von einzigartigen Erlebnissen, Naturverbundenheit und echtem Teamgeist.

2025: Mountain RescYou

© imBlick Kinder- und Jugendhilfe gGmbH

Inmitten der Natur auf einer Hütte in den Allgäuer Alpen erfahren junge Heranwachsende im Rahmen eines 3-monatigen Programms wichtige Impulse, um ihr Verhalten und Handeln zu reflektieren und ihre verborgenen Potenziale zu entdecken.

Zu Beginn des Programms ermöglicht ein Abenteuerseminar in der Gruppe die Erweiterung sozialer Kompetenzen und eine Steigerung des eigenen Selbstwerts. Im Anschluss wechseln sich erlebnispädagogische Einheiten mit Praktika in örtlichen Betrieben ab.

Ziel ist es, die jungen Menschen, die einen Teil ihres Lebens in der stationären Erziehungshilfe verbracht haben, in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und zu befähigen, eigene Lebens- und Berufsperspektiven zu formulieren.

Mountain RescYou ist ein turnusmäßig aufgelegtes Programm. Träger ist die imBlick Kinder- und Jugendhilfe gGmbH.

2025: Nachhaltige Alpenüberquerung

Vierzehn Schüler*innen sowie vier Lehrkräfte des Bodensee-Gymnasiums Lindau machten sich im Juli 2025 auf den Weg zu einer ganz besonderen Herausforderung: einer nachhaltigen Alpenüberquerung mit dem Mountainbike.

Gestartet wurde in Lindau am Bodensee. Das Ziel lag nach fünf anspruchsvollen Etappen und bis zu 1600 Höhenmetern pro Tag im malerischen Cannobio am Lago Maggiore.

Neben sportlicher Leistung und landschaftlichen Erlebnissen war es vor allem das starke Gruppengefühl, das diese Tour getragen hat: die gegenseitige Motivation, das Meistern schwieriger Streckenabschnitte im Team und die gemeinschaftlichen Abende auf dem Campingplatz.

Am Ende stand nicht nur eine sportliche, sondern auch eine persönliche und ökologische Lernerfahrung, die allen lange in Erinnerung bleiben wird.

2025: Rettungsaktionen am Pfaffenfels

© Daisy Liebau-Plath

Im Juni 2025 nahmen 14 Kinder und Jugendliche an einem Erste-Hilfe-Outdoor-Seminar unter dem Pfaffenfels (Mittelrheintal /Hunsrück) teil. Organisiert wurde das Wochenende vom TuS Rheinstein Trechtingshausen in Zusammenarbeit mit der Outdoorschule Süd statt.

Im Fokus standen Notfallmanagement, das Führen von Gruppen und das richtige Delegieren im Ernstfall. Die Jugendlichen trainierten, Verantwortung zu übernehmen und als Team zu funktionieren. „Es war spannend, direkt am Fels Erste Hilfe zu leisten – das war ganz anders als im Schulungsraum“, so ein Teilnehmer.

In realitätsnahen Rollenspielen trainierten die Jugendlichen Erste-Hilfe-Maßnahmen bei typischen Outdoor-Unfällen wie Stürzen, Unterkühlung oder Dehydrierung. Besonders im Fokus standen die Bergung und Versorgung in unwegsamem Gelände sowie die Kommunikation und Notfallkoordination in abgelegten Gebieten.

2025: Selbstversorgend auf Tour

© Georg Wiesenhütter

Im Juli 2025 machten sich 14 Schüler*innen und 2 Lehrkräfte des Gabriel-von-Seidl-Gymnasiums Bad Tölz auf den Weg zu einer fünftätigen Wanderung im Silvrettagebirge.

Das Besondere dabei: Tour stand ganz im Zeichen von naturverträglichem Bergsport.

Über das gesamte Schuljahr hinweg wurde geplant, vorbereitet und sich intensiv mit den Leave-No-Trace-Prinzipien auseinandergesetzt. Wie gestaltet sich die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Wo darf biwakiert werden? Welche Naturschutzregeln gelten vor Ort? Wie schütze ich mich im Notfall? Wohin mit meinem Müll? Und gibt es hier eigentlich Wildtiere? 

Wie es den Schüler*innen ergangen ist und auf welche Herausforderungen Sie gestoßen können, können Sie auf dem Instagram-Account der Projektgruppe nachlesen.

2025: trail heldinnen

© Lynn Siegel

"trail heldinnen" ist niedrigschwelliges Bewegungsangebot der Freiburger step Stiftung, bei dem die vielfältigen Potenziale des Mountainbikens genutzt werden, um Mädchen mit Fluchterfahrungen naturnah in ihrer (sozialen) Mobilität, Selbstwirksamkeit und persönlichen Entwicklung integrativ zu fördern. 

Die angebotenen Kurse und Ausfahrten finden im geschützten Rahmen mit spezifisch geschulten (v. a. weiblichen) Teamer*innen statt. Das Equipment (Mountainbikes, Schutzausrüstung) wird dabei kostenlos bereitgestellt. 

Das Angebot soll nicht nur Zugang ermöglichen, sondern auch im Sinne der Resilienzförderung Ressourcen stärken und dabei gesellschaftliche Ungleichheiten im Sport adressieren und minimieren.

Im Sommer 2025 hieß es daher wieder: Raus aus der Unterkunft, ab aufs Rad und rein in den Wald und die nahegelegene Natur! Das und viel mehr konnten die Mädchen der Gemeinschaftsunterkunft an der Bergäckerstraße im Freiburger Osten erleben. 9 Mädchen nahmen regelmäßig an den wöchentlichen Kursen und Ausfahrten teil und lernten neben dem richtigen Schalten und Bremsen auch das sichere Fahren in der Gruppe und Verhalten im Straßenverkehr und in der Natur.

Als sehr wertvoll erwies sich auch in diesem Jahr wieder die wissenschaftliche Anbindung des Projekts. So engagierten sich insgesamt 11 Studierende der Universität Freiburg bei den trail heldinnen und unterstützten im Rahmen einer wissenschaftlich begleiteten Projektwerkstatt tatkräftig bei der Planung, Durchführung und Evaluation der Angebote. Damit konnten bei allen Angeboten dieses Jahr bisher 134 Teilnahmen bei 15 Einsätzen erreicht werden. 

2025: Treffen Junger Bergsteiger

© Richard Hartmann

Das Treffen Junger Bergsteiger ist eine der größten Jugendbildungsveranstaltungen Deutschlands im bergsportlichen Bereich und fand zum mittlerweile 53. Mal am Himmelfahrtswochenende 2025 auf der Burg Hohnstein im Nationalpark Sächsische Schweiz statt.

Die ca. 140 Teilnehmer*innen bewältigen in Zweierteams (analog einer Seilschaft) verschiedene Aufgaben, wobei es dabei nicht nur um die sportliche Leistung am Fels geht.

Über 4 Tage hinweg können die „Seilschaften“ ihr Wissen und Können erweitern und auf die Probe stellen: Wie halte ich einen Sturz? Wie sichere ich am Standplatz? Wie lege ich Schlingen und wie kann ich meine*n Seilpartner*in aus Gefahrensituationen befreien? Daneben stehen u. a. Berg- und Selbstrettung, Erste Hilfe, Kletterführerlesen, Orientierung im Gelände sowie die Vermittlung nachhaltiger Verhaltensweisen in der Natur auf dem Programm. Abgerundet werden die Abende mit Lagerfeuer, Gitarrenmusik, Filmvorträgen und einer Abschlussparty.

Der Veranstaltung liegt ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept (Anreise mit ÖPNV oder Fahrgemeinschaften, vegetarische Verpflegung, Vermittlung nachhaltiger Verhaltensweisen am Fels und in der Natur etc.) zugrunde.

2025: Umweltfreundlich Kletterfreizeit

© Jürgen Wolff

„Eine Therapie, die sich wie Urlaub anfühlt.“

Die inklusive Ferienfreizeit in der Eifel von HOCH-HINAUS bietet Kindern mit sozial-emotionalen Herausforderungen eine besondere Woche voller Natur, Abenteuer und Gemeinschaft. In enger Begleitung lernen sie eigene Fähigkeiten und Grenzen einzuschätzen, Verantwortung zu übernehmen und den Anforderungen des Bergsports im Mittelgebirge zu begegnen. Umweltbildung, gemeinsames Erleben und vielfältige Lernmomente – vom Klettern bis zur Müllsammelaktion – fördern Selbstvertrauen, Rücksichtnahme und ein Bewusstsein für den Wert der Natur.

Seit einigen Jahren fließen auch Elemente der Umweltbildung in das Programm ein. Ergänzend zu den Inputs brachten auch die Kinder aktiv ihr Wissen ein und gaben es an andere weiter. Bei der Wanderung übernahmen sie mit großer Begeisterung die Routenplanung und gestalteten eigenständig eine Müllsammelaktion. Erfahrene Teilnehmende teilten zudem ihre Kenntnisse und Tipps zum Leben in einer Waldhütte ohne Strom und fließendes Wasser mit den neuen Kindern. Auch die Einführung ins Klettern wurde in diesem Jahr interaktiv gestaltet und das Wissen der erfahreneren Kinder bewusst einbezogen.

Projektträger ist der gemeinnützige Verein HOCH-HINAUS – Klettern als Therapie e. V. mit Sitz in Köln. Ziel des Vereins ist die Förderung des therapeutischen Kletterns und die Inklusion von Menschen mit verschiedenen Funktionseinschränkungen und Problemen bei der alltäglichen Betätigung. Der Verein leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe.

2024: Alpenüberquerung

© Oliver Mehl

Im Rahmen des Projektes wurde eine Alpenüberquerung von Imst (Österreich) nach Meran (Italien) mit einer Schüler*innengruppe der Neuen Waldorfschule Dresden durchgeführt. Die Wanderung fand im Juni 2024 statt. Insgesamt wurden ca. 129,5 km mit ca. 6.574 Höhenmetern Aufstieg und 6.967 Höhenmetern Abstieg in rund 47 Stunden Gehzeit bewältigt.

Begleitend zu den Wanderungen wurden von qualifizierten Fachkräften Workshops zu folgenden Themen durchgeführt: Nachhaltiger Bergsport
- Alpine Sicherheit und praktische Fähigkeiten im alpinen Gelände, Naturbewahrung und Prozessschutz in den Alpen, Umweltbildung und verantwortungsvoller Bergsport und Erste Hilfe Outdoor.

Durch die Kombination aus körperlicher Herausforderung, fachlichem Lernen und persönlicher Entwicklung konnten sowohl soziale als auch individuelle Kompetenzen der Teilnehmer*innen gestärkt werden.

2024: Alpine Sicherheit auf der Lindauer Hütte

© Florian Reisinger

32 Schüler*innen der 10. Jahrgangsstufe des Bodensee-Gymnasiums Lindau verbrachten im Juli 2024 drei Tage auf die Lindauer Hütte im Montafon (Vorarlberg). Die Anreise erfolgte umweltbewusst mit Bahn und Linienbus.

In der Gruppe wurden organisatorische, planerische und praktische Aspekte zur alpinen Sicherheit von Gebirgstouren erarbeitet. In verschiedenen Workshops befassten sich die Jugendlichen u. a. mit der Tourenplanung, dem Umgang mit Kartenmaterial, der Analyse von Wetterdaten und der Auswahl des notwendigen Ausrüstungsmaterials.

Auch die Sicherheit bei Bergtouren wurde ausführlich diskutiert: Worin liegt der Unterschied zwischen objektiven und subjektiven alpinen Gefahren? Welche Ausrüstung ist nötig, um subjektive Gefahren zu reduzieren?

Weiterhin fanden praktische Übungen zum Verhalten auf Schneefeldern, zur Schienung von Verletzungen und zum Tragen von Verletzten mit einem Tragering aus Dreiecktüchern statt. Grundlegende Kenntnisse bei der Versorgung hilfsbedürftiger Personen wurden in einem Erste-Hilfe-Workshop erworben. Spannend: Auch das Verhalten mit einem Hubschrauber und das alpine Notsignal wurden thematisiert.

Die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen wurden auf den Wanderungen rund um die Lindauer Hütte direkt umgesetzt. Höhepunkt der Tour war der Aufstieg zum Drusentor auf über 2.341 m ü. NN.

Projektträger ist der Förderverein Bodensee-Gymnasium Lindau.

2024: Nationalparkschule durchquert Nationalpark

© Katrin Wagenknecht

Im Juli 2024 machten sich 20 Schüler*innen der Klassenstufe 7 der Nationalparkschule Realschule plus Idar-Oberstein auf den Weg, um den Nationalpark Hunsrück Hochwald in einer dreitätigen Wanderung zu durchqueren. Ziel war es, die Tour nachhaltig durchzuführen sowie wertvolle Kenntnisse in verschiedenen Bereichen des Wanderns und Naturschutzes zu erwerben.

Unterstützt und begleitet wurden die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte von Nationalparkführer Michael Brzoska. Dieses Abenteuer war mehr als nur eine Wanderung – es war eine intensive Schulung in nachhaltigem Handeln und Naturschutz.

Die Klasse wurde von Beginn an in die Planung der Wanderung involviert. Sie lernte, wie man eine Wanderroute plant, notwendige Ausrüstungsgegenstände auswählt und sich auf unterschiedliche Wetterbedingungen vorbereitet. Während der Wanderung fanden verschiedene Workshops zu sicherem und naturverträglichem Wandern statt. 

Die Schüler*innen kehrten müde, aber stolz und mit einem tiefen Verständnis für nachhaltiges Wandern und Naturschutz zurück. Sie hatten nicht nur ihre körperlichen Grenzen getestet, sondern auch wertvolle Lektionen in Bezug auf Teamarbeit, Planung und Umweltbewusstsein gelernt.

Projektträger ist der Förderverein der Realschule plus Idar-Oberstein. 

2024: Treffen Junger Bergsteiger

© Richard Hartmann

Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz an Christi Himmelfahrt: An Bäumen, Felsabsätzen und Geländern hängen Kinder und Jugendliche eingestrickt mit Seilen, Schlingen und Karabinern herum. Schwere Eisengewichte fliegen durch die Luft. Verletzte Menschen liegen im Burggarten, andere leisten Erste Hilfe. Das ist kein Chaos, sondern das Treffen Junger Bergsteiger. Jedes Jahr zu Himmelfahrt treffen sich junge Menschen im Alter zwischen 10 und 25 Jahren zum Klettertreffen im sächsischen Hohnstein, um dort ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen.

Die Idee des Klettertreffens ist es, sowohl den Gedanken des „Sächsischen Kletterns“ (freies Klettern, technische Hilfsmittel dienen nur der Absicherung) als auch die Grundvoraussetzungen für alpines Bergsteigen und verantwortungsvollen Bergsport zu vermitteln.

Denn das Klettern im Elbsandsteingebirge ist etwas Besonderes. Geklettert wird an Gipfeln aus Sandstein, Chalk ist verboten und Bohrhakenleitern sucht man vergebens. Auch das Metall von Klemmgeräten würde den weichen Sandstein beschädigen. Diese besonders naturschonende Form des Kletterns soll erhalten und der heranwachsenden Generationen mit auf den Weg gegeben werden.

Die jährlich ca. 140 Teilnehmer*innen treten als Teams in verschiedenen Altersklassen an und absolvieren über 10 Wettkampfstationen. Dort prüfen und erweitern sie ihr Wissen in allen Bereichen des Bergsports: Wie halte ich einen Sturz? Wie sichere ich am Standplatz? Wie lege ich Schlingen und wie kann ich meine*n Seilpartner*in aus Gefahrensituationen befreien? Daneben stehen u. a. Berg- und Selbstrettung, Erste Hilfe, Kletterführerlesen, Orientierung im Gelände sowie die Vermittlung nachhaltiger Verhaltensweisen in der Natur auf dem Programm. Abgerundet werden die Abende mit Lagerfeuer, Gitarrenmusik, Filmvorträgen und einer Abschlussparty. Der Veranstaltung liegt zudem ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept zugrunde.

Das Klettertreffen ist eine Jugendbildungsveranstaltung der Jugend des Deutschen Alpenvereins (Landesverband Sachsen). Projektträger ist der gemeinnützige Verein Freunde und Förderer des Treffens Junger Bergsteiger e.V.

2024: Umweltfreundliche Kletterfreizeit

© Jürgen Wolff

Im Sommer 2024 war es wieder soweit: Die umweltfreundliche therapeutische Ferienfreizeit von HOCH-HINAUS im Ahrtal bot Kindern und Jugendlichen mit psychosozialen Auffälligkeiten die Möglichkeit, sechs Tage in der Natur zu verbringen, zu klettern und dabei verschiedene Kompetenzen zu erlernen. Insgesamt 14 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren nahmen an der Freizeit teil und wurden durch ein multidisziplinäres Team begleitet.

Das HOCH-HINAUS-Programm enthält therapeutische Themen, wie Selbstregulation, Kommunikation, Interaktion, Konzentration und Achtsamkeit, Selbstwert sowie Spaß und Freude an Bewegung und Selbstinstruktionsfähigkeit. Schwerpunkt des Projekts ist die Durchführung einer möglichst nachhaltigen und umweltfreundlichen Ferienfreizeit sowie die Edukation eines umweltbewussten und -schonenden Verhaltens bei den Teilnehmenden.

Neu in diesem Jahr: Kleine Lernpakete, die den Teilnehmenden zielgruppengerecht Wissen rund um Geländekunde, Kartenlesen, Gehen am Klettersteig, Risikobewertung und Selbsteinschätzung am Fels, Ressourcenschonung und Müllvermeidung vermittelten.

Ebenfalls neu: Ca. drei Monate nach der Freizeit erfolgt eine Evaluation der Therapieergebnisse durch einen Fragebogen. Neben den persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen dort nun auch das gestiegene Umweltbewusstsein der Kinder im Alltag sowie in der Natur abgefragt werden.

Projektträger ist der gemeinnützige Verein HOCH-HINAUS – Klettern als Therapie e. V. mit Sitz in Köln. Ziel des Vereins ist die Förderung des therapeutischen Kletterns und die Inklusion von Menschen mit verschiedenen Funktionseinschränkungen und Problemen bei der alltäglichen Betätigung. Der Verein leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe.

2023: Nachhaltiges Klettercamp

© Felisa Fintrop, Stefanie Herrwig 

Mit Kindern und Jugendlichen an den Fels? Kein Problem! Rücksichtsvolles Verhalten am Fels und in der Natur erlernen und gemeinsam ein nachhaltiges Camp gestalten ist die Idee hinter der niederschwelligen Ferienfreizeit. Das Ziel ist es, mit Kindern und Jugendlichen in der Natur und am Fels gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen, unabhängig von finanziellen Mitteln, Herkunft und Beeinträchtigungen. Hierbei ist die Mitbestimmung und -gestaltung der jungen Teilnehmenden besonders wichtig. Ziel, Verpflegung und Programm werden dementsprechend gemeinsam überlegt, diskutiert und geplant.

2023 waren das Untere Trubachtal und der Klettercampingplatz Oma Eichler in der Fränkischen Schweiz die Base, um verschiedenste Klettergebiete auszuprobieren und den Bedürfnissen und Wünschen sowohl von Felsanfänger*innen als auch Kletterexpert*innen gerecht zu werden.

Projektträger ist die Jugendzentren Köln gGmbH. Das nachhaltige Klettercamp ist ein Angebot der Abenteuerhallen KALK (AHK). Seit vielen Jahren sind die AHK Heimat für unterschiedlichste Jugendkulturen und insbesondere spezialisiert in den Bereichen Klettern, Rollsport und Artistik.

Jahresrückblick 2025


Pressestimmen


Mitteilungsblatt des Sächsischen Bergsteigerbund e. V.




Mitteilungsblatt des Sächsischen Bergsteigerbund e. V.